Jugendmedien

Riskanter Medienkonsum
Die Digitalisierung birgt bislang ungeahnte Gefahren – vor allem dann, wenn der Medienkonsum außer Kontrolle gerät: Die Zahlen internetabhängiger Jugendlicher und junger Erwachsener steigen rasant. Mittlerweile gehen Experten von etwa 600 000 Internetabhängigen und 2,5 Millionen problematischen Nutzern in Deutschland aus. Mit der neuen BLIKK-Medienstudie werden nun auch die gesundheitlichen Risiken übermäßigen Medienkonsums für Kinder immer deutlicher. Sie reichen von Fütter- und Einschlafstörungen bei Babys über Sprachentwicklungsstörungen bei Kleinkindern bis zu Konzentrationsstörungen im Grundschulalter. Wenn der Medienkonsum bei Kind oder Eltern auffallend hoch ist, stellen Kinder- und Jugendärzte weit überdurchschnittlich entsprechende Auffälligkeiten fest.

Aktiv gegenn Rechts im Netz
Rechtsextreme versuchen mit perfiden Methoden im Internet verstärkt Jugendliche zu ködern. Themen wie Hip-Hop oder Onlinespiele nutzen sie als Türöffner. Mit Fake-News schüren sie zudem Hass gegen Geflüchtete, Muslime und andere Minderheiten. Dagegen helfen Anzeigen von aufmerksamen Usern z.B. an jugendschutz.net. Gegen 1.678 rechtsextreme Angebote ist jugendschutz.net 2016 vorgegangen. 94 Prozent wurden bei Facebook, YouTube und Twitter festgestellt. In über 80 Prozent  der Fälle gelang es, über eine Kontaktaufnahme zum Anbieter die Inhalte schnell zu entfernen oder für den Zugriff aus Deutschland sperren zu lassen. Die Bevölkerung reagiert spürbar sensibilisiert auf die Entwicklung. Insgesamt 1.794 Hinweise auf Verstöße gingen 2016 bei jugendschutz.net über die online-Beschwerdestelle ein – doppelt so viele wie 2014. Das BMFSFJ fördert jugendschutz.net im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“. Einer der neuen Schwerpunkte wird in diesem Jahr das Thema „Stärkung des Engagements im Netz – gegen Hass im Netz“ sein.

Felix Bork: Oh, ein Tier
Wir empfehlen ja an dieser Stelle normalerweise keine Kinderbücher. Aber zum einen ist „Oh, ein Tier“ kein normales Buch und zum anderen nicht durchgängig für Kinder geeignet. Der Eichborn Verlag gibt gar eine Empfehlung ab 14 Jahre. Kein Wunder, denn wer durch die grandios witzigen und detailreichen 364 Seiten blättert, der stößt schon ab und zu mal auf recht kernige Informationen beispielsweise zum Paarungsverhalten der liebevoll vorgestellten Tiere. Autor und Grafiker Felix Bork beschreibt sein Anliegen so: „Humor trifft auf Pädagogik. Humor ist ein geeignetes Mittel um den Themenkreis für eine neue Leserschaft zu erschließen. Für biologisch komplexe Zusammenhänge oder die Problematik im Naturschutz kann durch Humor ein Verständnis geschaffen werden, ohne zu belehren oder zu langweilen. Das Buch wendet sich sowohl an Menschen mit wenigen Vorkenntnissen als auch an fachkundige Naturfreunde. Für die einen ist es der erste Kontakt mit Wissen über Natur, für die anderen eine humorvolle Alternative zur etablierten Literatur.“ Deshalb gilt: „Oh, ein Tier“ ist ein echtes Juwel unter den gemalten Tierbüchern und ist jeden Cent der 28,00 € wert.

Medienpädagogen warnen vor „Dschungelcamp“ & Co.
Sie boomen nach wie vor: Fernsehformate, die mit vermeintlicher Beteiligung der Zuschauer funktionieren. „Dschungelcamp“, „Bachelor“ und „Topmodel“-Show. Medienpädagogen warnen vor „Deutschland sucht den Superstar“ und anderen sozialdarwinistischen Shows. „Jüngeren Kindern bis etwa Ende des Grundschulalters sollten solche Sendungen am besten erspart bleiben“, rät die Redaktion der Programmberatung für Eltern Flimmo.  „Wenn man eine Sendung genau unter die Lupe nimmt, zeigt sich schnell, was an DSDS und Co. fragwürdig ist“, erklären die Autoren und nehmen dabei jede der kritisierten Sendungen einzeln auf Korn. „Fragwürdige Vorbilder und eine medial inszenierte Wirklichkeit“ schädigen das Weltbild von Kindern. Beim Bacchelor beispielsweise schreibt Flimmo: „Die Vorstellungen von Beziehungsanbahnung und Liebe, die bei der Sendung vermittelt werden, sind aus pädagogischer Sicht haarsträubend.“ Schlimm genug, dass Erwachsene den TV-Schrott gut finden. Aber Eltern sollten ihre Verantwortung ernst nehmen und ihre Kinder vor der Vermittlung des „fragwürdigen Menschenbildes“ in Schutz nehmen.

Internationale Jugendarbeit in der kommunalen Jugendhilfe
Im JiVE-Projekt „Internationale Jugendarbeit im Plan“ haben sechs Kommunen über zwei Jahre erprobt, wie Internationale Jugendarbeit über die Jugendhilfeplanung verankert werden kann. Die daraus entstandene neue Handreichung „Internationale Jugendarbeit kommunal verankern – Instrumente der Jugendhilfeplanung erfolgreich nutzen“ enthält wertvolle Tipps.

Internationale Jugendarbeit für Projekte mit Geflüchteten
Die Broschüre „Methoden der Internationalen Jugendarbeit für Projekte mit Geflüchteten“, die im Rahmen von Kommune goes International entstand, zeigt auf, wie Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Internationalen Jugendarbeit in die Arbeit mit jungen Geflüchteten in Deutschland eingebracht werden können. 

Refugees welcome – auch in der Internationalen Jugendarbeit
Die Arbeitshilfe „Refugees welcome – auch in der Internationalen Jugendarbeit“ im Rahmen der Schriftenreihe Innovationsforum Jugend global bündelt die Ergebnisse einer Fachtagung zur Frage, inwieweit klassische Formate der Internationalen Jugendarbeit für die Arbeit mit jungen Geflüchteten geeignet sind, um deren Teilhabe an non-formalen Bildungsangeboten zu verbessern.

 

Ausschreibung Jugend testet
Ob Bio, Chemie, Deutsch, Wirtschaft oder Sozialkunde – mit einer Teilnahme am Wettbewerb „Jugend testet 2017“ lässt sich Verbraucherbildung ganz einfach in den Unterricht integrieren. Wenn Schüler selbstständig Produkte oder Dienstleistungen testen, begegnen sie Werbeaussagen kritischer und werden unabhängiger von dem, was ihnen die Peergroup sagt. Anmeldungen zur aktuellen Runde des Wettbewerbs sind bis zum 15.12.2016 unter www.jugend-testet.de möglich. Und darum geht’s: Ob Apps, Streamingdienste, Schwimmbrillen oder Kaugummi – beim Wettbewerb „Jugend testet“ lässt sich alles testen, was Jugendliche interessiert. Das Thema und die Prüfmethode bestimmen die Teilnehmenden selbst. Im Vordergrund von „Jugend testet“ steht der Spaß am gemeinsamen Testen. Für die besten Arbeiten gibt es Preisgelder von insgesamt 12 000 Euro. Teilnehmen können junge Menschen zwischen 12 und 19 Jahren allein, mit Freunden oder der ganzen Klasse.

 

Online-Plattform zu digitaler Jugendbeteiligung gestartet
Wie lässt sich gesellschaftliche und politische Teilhabe von Jugendlichen durch digitale Partizipation fördern? Was sind dafür wirksame Methoden und Werkzeuge? Welche Unterstützung brauchen politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, Bund, Länder und Kommunen, Träger der Jugendhilfe oder Jugendinitiativen sowie Jugendliche selbst für digitale Jugendbeteiligung? Das Gemeinschaftsprojekt jugend.beteiligen.jetzt stellt ab sofort Wissen, Erfahrungen und Tools, d. h. digitale Werkzeuge, auf einer Online-Plattform zur Verfügung.

Eurodesk mit neuem Newsletter
Das europäische Informationsnetzwerk Eurodesk geht mit einem neuen Newsletter an den Start. Er richtet sich an Multiplikatoren der Jugendarbeit und Verantwortliche in Jugendorganisationen. Abonnenten erhalten aktuelle Informationen aus dem Netzwerk Eurodesk sowie zu Entwicklungen im europäischen Jugendbereich. Der Newsletter erscheint monatlich. Ziel des Netzwerkes ist es, Jugendlichen und Multiplikatoren der Jugendarbeit den Zugang zu Europa zu erleichtern. Eurodesk ist in 34 Ländern vertreten. Eurodesk Deutschland sammelt für Jugendliche Informationen rund um das Thema Auslandsaufenthalt und internationale Begegnungen.

Online-Wunschzettel
Wer vom Weihnachtsmann nicht enttäuscht werden will, bekommt jetzt Hilfe aus dem Internet. Pünktlich zur Vorweihnachtszeit startet das junge Kölner Internet-Unternehmen Marcolonia mit wishngive ein Netzwerk für Wünsche und Geschenke. Unter dem Leitsatz „Endlich das richtige Geschenk!“ pflegen Nutzer nach einer kostenlosen Anmeldung unterschiedliche Wunschzettel, die von ihrer Familie und Freunden eingesehen werden können. Dazu wählen sie konkrete Wunschartikel aus hunderten Online-Shops aus oder geben allgemeine oder immaterielle Wünsche an.

Jugendmedientage 2016
Alle Jahre wieder – und immer wieder spannend für junge Medienmacher und Jugendliche mit Medieninteresse: Die Jugendmedientage der Jugendpresse Deutschland. Am 27. – 30. Oktober 2016 geht’s in Dresden um das Thema „Medien- oder Märchenland“. Vorträge, Workshops, Seminare und viele Gespräche am Rande mit Gleichgesinnten sind sicher.

Minderjährige Flüchtlinge

In der Ausgabe 4-2016 des KJug-Magazins nimmt sich die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz das Thema „Minderjährige Flüchtlinge“ vor. Im Mittelpunkt stehen Themen wie die Sicherheit von Kindern in Erstaufnahmeeinrichtungen, junge Flüchtlinge in der Kita, Jugendmigrationsdienste, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie Fragen des Kinderschutzes.

 

Wettbewerb „Jugend testet 2017“ ausgeschrieben
Welcher Musikstreaming-Dienst bietet die größte Titelauswahl? Halten 48h-Deos wirklich, was sie versprechen? Und mit welchem Textmarker lässt sich am meisten Text markieren? Fragen wie diese können Jugendliche beim Wettbewerb „Jugend testet“ untersuchen. Zu gewinnen gibt es Geldpreise im Gesamtwert von 12.000 Euro und Reisen nach Berlin. Die Anmeldung für die neue Runde des Wettbewerbs ist ab sofort unter www.jugend-testet.de möglich

ZDF-Fernsehrat Jugendfrei
„Der neue ZDF-Fernsehrat ist berufen und wir sind fassungslos.“ So beschreibt der Deutsche Bundesjugendring DBJR in einer Stellungnahme die Neu-Berufung des wichtigsten ZDF-Gremiums. „Obwohl Jugend als gesellschaftliche Gruppe einen eigenen Platz bekommen sollte, wird sie mal wieder unter Familie, Senioren, Frauen und Jugend begraben: Im Fernsehrat vertritt uns nun eine Seniorin. So haben wir uns eine Jugendvertretung nicht vorgestellt.“ Miriam Wolters, Mitglied im DBJR-Vorstand erklärte: „Das ist eine Provokation und ein Schlag ins Gesicht aller jungen Menschen. Das ZDF startet mit der ARD ein Jugendangebot und hat zugleich einen Fernsehrat, der noch «Wetten, dass…» mit Frank Elstner nachtrauert. Klarer kann man einer jungen Generation nicht signalisieren, dass sie fürs Zweite Deutsche Fernsehen keine Rolle mehr spielt. Es ist also kein Wunder, wenn die Öffentlich-Rechtlichen, die schon jetzt eine geringe Rolle bei den unter 29-Jährigen spielen, bald Sendepause haben!“

Internet vergrößert die Wissenskluft zwischen den Generationen
Das Internet hat die Wissenskluft zwischen den Generationen vergrößert. Das erklärte die Chefin des Instituts für Demoskopie Allensbach, Renate Köcher. „Junge Menschen interessieren sich immer weniger für Politik und Wissenschaft, die ältere Generation immer mehr. Das liegt auch am unterschiedlichen Umgang mit Informationen“, so Köhler in einem Interview mit der Wirtschaftswoche. Diese Feststellung spiegelt sich auch in Wahlbeteiligungen, wie sie kürzlich beim Brexit-Referendum zu beobachten war. Die „Verengung des Wissensspektrums“ bei jüngeren Menschen sei auf die Mediennutzung zurück zu führen. An die Stelle von regelmäßigen Informationen durch Tageszeitungen und Fernsehen trete „zunehmend die Information bei Bedarf“. Schon Kinder und Jugendliche gewöhnen sich den Erkenntnissen des Instituts „an eine scharfe Selektion entlang ihrer bestehenden Interessen.“

Junges Angebot von ARD und ZDF   
Eigentlich gibt es das Junge Angebot von ARD und ZDF schon in Form eines abgespeckten Vorab-Blogs, aber dann doch wieder noch nicht so richtig. Denn mit Schmackes losgehen soll es für die Zielgruppe der 14- bis 29jährigen ab Oktober. Leider gibt’s das alles dann aber nur online unter www.jungesangebotvonardundzdf.de, und selbst das wird dann schon schwer genug – quasi eine „Mammutaufgabe“, meint der federführende SWR. Denn in der Altersklasse tummeln sich bekanntlich von Arbeitslosen über Azubis und Studenten bis hin zu Uni-Absolventen mit Kleinkindern grundverschiedene Leute mit höchst unterschiedlichen Interessen. „Wir interessieren uns dafür, was sie machen, nicht über Langzeit-Medienforschungspanels, sondern in täglichen, wöchentlichen, monatlichen, regelmäßigen Direktkontakten.“ Deshalb soll es eine bunte Mischung aus Angeboten geben, über das sich die Nutzer definieren können. „Wir werden Inhalte schaffen, mit denen sich Nutzer informieren, an denen sie sich orientieren und über die sie sich unterhalten (lassen) können.“ Wir sind gespannt. Unter anderem auch darauf, wie die englischen Fachausdrücke in die Tat umgesetzt aussehen werden, wie also der „job to be done“ aussehen wird. Denn es soll „kein preaching to the choir“ geben, eher „ein bisschen Startup in dem riesigen System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“.

 

Hass ist keine Meinung. Nicht mal im Internet
Hass und Hetze im Netz kennt fast jeder: 77 Prozent der 14- bis 59-Jährigen in Deutschland waren bereits mit Hate Speech konfrontiert. Es wird beleidigt, bedroht, gepöbelt. Und bei weitem zu wenig dagegen gehalten. Das soll sich ändern: Im neuen NoHateSpeech Movement in Deutschland ist ein breites Bündnis von Partnern aus Zivilgesellschaft und Politik vereint gegen Hass im Netz. Die Akteure machen sichtbar, dass die Betroffenen nicht allein sind. „Denn wir alle müssen uns zeigen, anstatt zuzusehen. Kontern statt schweigen“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Kampagnenleitung bei den Neuen Deutschen Medienmachern. Es gibt Comedy-Videoclips zur Kampagne und die Website www.no-hatespeech.de. Hier wird es jedem leicht gemacht sich Hate Speech entgegenzustellen. Mit Memes, Sprüchen, Videos, mit Informationen zu allem, was man über Hate Speech wissen muss und mit Ideen, wie wir alle Kante zeigen können. Darüber hinaus sind dort viele Organisationen versammelt, die sich in Deutschland schon lange gegen Hass und Hetze online engagieren.

 

Im Fokus des neuen IJAB journals: Perspektivwechsel
Internationale Jugendarbeit hat sehr viel mit der Veränderung vertrauter Perspektiven und dem Einlassen auf andere Haltungen zu tun. Die aktuellen politischen Entwicklungen im Hinterkopf nähern sich die Beiträge des Fokusthemas in der neuen Ausgabe des IJAB journals der Frage, inwieweit ein solcher Perspektivwechsel sich positiv auf das Zusammenleben in einer zunehmend vielfältigen Gesellschaft auswirken kann.

Deutscher Jugendliteraturpreis 2017 ausgeschrieben
Das Bundesjugendministerium hat den Deutschen Jugendliteraturpreis 2017 ausgeschrieben: Ab sofort und noch bis zum 30. September 2016 können Verlage Titel einreichen, die sie für den Preis vorschlagen möchten. Preise gibt es für die Kategorien Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch und Sachbuch. Darüber hinaus vergibt eine unabhängige Jugendjury ihren eigenen Preis. Seit 1956 wird der Deutsche Jugendliteraturpreis  als einziger Staatspreis für Literatur in Deutschland vom Bundesjugendministerium gestiftet und vergeben. Der Preis ist eine der wichtigsten Orientierungshilfen im ständig wachsenden Kinder- und Jugendbuchmarkt. Die Preisverleihung für den diesjährigen Deutschen Jugendliteraturpreis 2016 findet am 10. Oktober auf der Frankfurter Buchmesser statt.

Relaunch fluter.de
Die Internetseite des Jugendmagazins der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb fluter.de hat sich in punkto Design und Struktur radikal verändert und modernisiert. „Der neue Auftritt bringt die Stärken des Onlinemagazins noch mehr zur Geltung“, heißt es in einer Stellungnahme der bpb. „Egal ob auf dem Smartphone, Tablet oder Desktop-PC: Reportagen, Hintergrundartikel und Interviews werden in großzügiger Aufmachung präsentiert, Bilder bekommen deutlich mehr Raum, um die Qualität der Inhalte zu unterstreichen. Auch Fotostrecken, Filme, Infografiken und Multimediareportagen können auf der neuen Seite voll ihre Wirkung entfalten.“ Inhaltlich setzen die Macher von fluter.de auf Kontinuität: Weiterhin stehen politische und gesellschaftliche Themen im Mittelpunkt, die Jugendliche angehen. Und die Frage: Was hat das alles mit meinem Leben zu tun? Wie bisher bleibt fluter.de auch mit Schwerpunkten wie "Musik und Markt", "Afrika", "Sport" oder "Flucht" an aktuellen Themen dran, und ermöglicht inhaltlich vertiefte Informationssuche. Zugleich wird es bei fluter.de mehr Abwechslung und Aktualität geben. Und zwar nicht als ein Jugend-Nachrichtenprotal, sondern als „ein Radar für all das, was man als junger politischer Mensch auf dem Schirm haben sollte.“ Eine neue Rubrik heißt dementsprechend „Radar“. Hier gibt es Beiträge zu Netzthemen, Videos und Hashtags, über die gerade gesprochen wird, aber auch Rezensionen von Filmen, Büchern, Musik und Fotoarbeiten. Regelmäßige Leselisten empfehlen Artikel und Reportagen aus internationalen Medien.

Wettbewerb „Medien, aber sicher“
Kreative Köpfe brauchen ein Forum, das ihre Ideen sichtbar macht. Dafür steht der Wettbewerb „Medien, aber sicher“ “, der zum dritten Mal gestartet ist. Die Ausschreibung richtet sich an Initiativen, die mit Kindern oder Jugendlichen an einem spannenden Projekt zum Thema „Sichere Mediennutzung“ arbeiten? Mithilfe spannender Ideen erleben junge Mediennutzer hautnah, was es heißt, Verantwortung in der digitalen Welt zu übernehmen. Einsendeschluss ist 31.07.2016, es winken Preise im Wert von 300 bis 1.000 Euro.

 

Roman "Rosenwinkel" von Luise Rist
Die Theater-Regisseurin und Autorin von boat people projekt, Luise Rist, hat ihren Debüt-Roman „Rosenwinkel“ über eine Roma-Familie geschrieben, die nach siebzehn Jahren in Deutschland in ein „sicheres Herkunftsland“ abgeschoben wird. Das Buch erzählt von den Folgen einer Abschiebung. Der Roman ist eine spannende und berührende Geschichte, die in ein kriegsversehrtes Land und gleichermaßen ins Herz einer besonderen Frau führt, einer Roma aus Bosnien.

Wettbewerb „Medien, aber sicher“
Kreative Köpfe brauchen ein Forum, das ihre Ideen sichtbar macht. Dafür steht der Wettbewerb „Medien, aber sicher“, der zum dritten Mal gestartet ist. Die Ausschreibung richtet sich an Initiativen, die mit Kindern oder Jugendlichen an einem spannenden Projekt zum Thema „Sichere Mediennutzung“ arbeiten? Mithilfe spannender Ideen erleben junge Mediennutzer hautnah, was es heißt, Verantwortung in der digitalen Welt zu übernehmen. Einsendeschluss ist 31.07.2016, es winken Preise im Wert von 300 bis 1.000 Euro.
 
Islamistischer Radikalisierung Jugendlicher vorbeugen
Der Salafismus ist nach Einschätzung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) „mittlerweile in den deutschen Mainstreamdebatten angekommen.“ Schulen, Jugendhilfe, Justiz und Polizei sähen sich damit vor neuen Herausforderungen, und pädagogische Strategien seien gefragt. Die BAJ-Zeitschrift „KJug – Kinder und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis“ zeigt in ihrer Ausgabe 1-2016 die Problematik auf und bietet „praxisbezogene Ansätze der Prävention für radikalisierungsgefährdete und radikalisierte Jugendliche.

.kinder gehört Ferrero
Die URL-Endung .kinder gehört jetzt auch ganz rechtmäßig Ferrero. Der Süßwarenhersteller, der sich vor allem mit Überraschungseiern, Kinderschokolade und Nutella für das Wohlergehen von Kindern einsetzt, darf trotz vehementer Proteste mit der Domain für das Wort Markenrechte geltend machen. Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (Icann), die die Vergabe von Internetadressen organisiert, hatte im vergangenen Jahr eine Liste für Top-Level-Domains veröffentlicht, zu der auch .kinder gehört. Die Direktorin des Humboldt-Instituts für Internet und Gesellschaft Jeanette Hofmann bezeichnete „die Freischaltung von .kinder aus deutschsprachiger Sicht hochgradig problematisch“. Anja Berger, Fachreferentin beim Deutschen Kinderschutzbund erklärte: „Wir sind mit der exklusiven Nutzung der Domain durch ein kommerzielles Unternehmen überhaupt nicht einverstanden.“ Und die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium Caren Marks sagte, das Ministerium wehre sich gegen eine „Kommerzialisierung des Begriffs ‚Kinder‘ als Markenbegriff.“

Facebook geht gegen Hetzer vor
Der Internetkonzern Facebook löscht Hasskommentare erstmals von Deutschland aus. Der Spiegel meldet, dass „das Netzwerk gemeldete Nutzerbeiträge in Berlin prüfen und gegebenenfalls entfernen“ lässt. „Dafür zuständig sind Mitarbeiter, die nicht direkt bei Facebook, sondern bei einem Dienstleister angestellt sind.“ Nach Informationen des Nachrichtenmagazins führt die Bertelsmann-Tochter Arvato den den Auftrag mit einer „dreistelligen Zahl von Mitarbeitern“ durch. Bislang wurden Beiträge, die von Nutzern gemeldet wurden, vor allem von „community operations team“ in Dublin, Kalifornien, Texas sowie im indischen Hyderabad bearbeitet.

 

Nachwuchs‐Journalisten gesucht
Die Deutschland-Redaktion des Europäischen Jugendportals sucht Nachwuchs-JournalistInnen - und zwar mit diesem Text:
"Du hast Spaß am Schreiben und möchtest erste redaktionelle Erfahrungen sammeln? Du suchst einen Einstieg in die Redaktionswelt und einen Ort, deine Texte zu veröffentlichen? Du möchtest Themen, die dir am Herzen liegen, anderen Jugendlichen vermitteln?

Dann bist Du bei uns richtig!
Wir, die Deutschland‐Redaktion des Europäischen Jugendportals (European Youth Portal, kurz EYP), freuen uns auf deine Beiträge. Das Portal informiert junge Leute zum Leben, Lernen, Arbeiten und Reisen in Europa. Entwickelt von der Europäischen Kommission, ist die Webseite ein gemeinsames Projekt des europäischen Eurodesk‐Netzwerks. Die Deutschland‐Inhalte sollen Jugendliche aus Deutschland, sowie all diejenigen, die sich für Deutschland interessieren, informieren: https://europa.eu/youth/DE.
Lust mitzumachen? Wir helfen dir, deine Ideen umzusetzen.
Schick uns bis zum 13. Dezember deine Bewerbung mit einer überzeugenden Begründung, warum wir gerade dich als EYP‐Jugendredakteur auswählen sollen an eurodeskde@eurodesk.eu. Schreib uns auch gerne, ob du bereits Erfahrungen im Schreiben von Artikeln gesammelt hast.

17. Shell Jugendstudie
Als „bemerkenswert, überraschend und richtungsweisend“ kommentieren die beteiligten Wissenschaftler das Ergebnis der 17. Shell Jugendstudie. „Die junge Generation befindet sich im Aufbruch. Sie ist anspruchsvoll, will mitgestalten und neue Horizonte erschließen“, sagt Studienleiter Professor Dr. Mathias Albert von der Universität Bielefeld. Immer mehr junge Leute entdecken dabei auch ihr Interesse an Politik. Der großen Mehrheit der Jugendlichen ist es wichtig, „die Vielfalt der Menschen anzuerkennen und zu respektieren“. Die Wochenzeitung DIE ZEIT schreibt zu den Ergebnissen der Studie: „Die Krisengeneration hält der ganzen Gesellschaft den Spiegel vor, weil sie zeigt, dass nicht zwangsläufig Krise den Pessimismus schafft, sondern dass der Pessimismus die eigentliche Krise ist.“


Neue BBE Themenseiten online
Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement bietet zwei neue Themenseiten auf ihrer Webseite. Darin geht es um "Engagement von und für Flüchtlinge" und um "Demokratiestärkung im ländlichen Raum".

Deutsch-Russisches Forum e.V. veröffentlicht neue Internet-Plattform

Der Deutsch-Russisches Forum e.V. hat mit Russlandkontrovers.de eine neue Internetplattform freigeschaltet, die als multimediales Diskussion- und Informationsforum Expertenmeinungen und Hintergrundinformationen zu verschiedenen Russland-Themen bietet. Der deutsch-russische Diskurs soll möglichst umfassend und in aller Meinungsvielfalt abgebildet werden und in der gegenwärtigen Situation eine offene und konstruktive „Streitkultur“ befördern. Aktuelle Themen behandeln unter anderem die Ukraine-Krise, den 9. Mai, die Wirtschaftssanktionen, der Petersburger Dialog. Die auf Russlandkontrovers.de zu Wort kommenden Experten sind Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Sie beleuchten mit ihrer umfangreichen Russland-Expertise die unterschiedlichen Aspekte eines Themas.

Jugend in den ZDF-Fernsehrat
Die Bundesländer überarbeiten den Staatsvertrag für das ZDF. Tobias Köck, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Bundesjugendrings, kommentiert den vorliegenden Entwurf: „Die Jugend soll eine Stimme im ZDF-Fernsehrat bekommen. Endlich. Dafür haben wir uns lange eingesetzt. Erfreulich und notwendig ist, dass der Einfluss der Politik in den Aufsichtsgremien des ZDF reduziert wird. Und nebenbei ebnen die Länder auch den Weg zu digitalen Angeboten. Das ist für uns junge Menschen sehr positiv.“

 

Wettbewerb „Medien 2025“
Der diesjährige Schülerwettbewerb der Nationalen Initiative Printmedien steht unter dem Motto „Medien 2015 – Wie willst Du Dich morgen informieren?“ Angesichts des Siegeszugs der digitalen Medien und des Akezptanzverlusts der Printmedien sollen sich die Schüler der Jahrgänge 5 bis 11 im Rahmen des Wettbewerbs mit der Frage beschäftigen: „Wie sieht die Zeitung der Zukunft aus?“, und was muss getan werden, damit die Zeitung eine Zukunft hat? Die Preisträger werden im Herbst in Berlin von der Staatsministerin  für Kultur und Medien Monika Grütters ausgezeichnet.
 

Weltzeit: 50 Jahre Medienentwicklung
Seit 50 Jahren ist die Akademie der Deutschen Welle weltweit tätig. Das Motto zum Jubiläum ist zugleich Kern des Auftrags: „Medien entwickeln. Menschenrechte stärken“. Die aktuelle Ausgabe des DW-Magazins „Weltzeit“ stellt Ziele, Projekte und Strategie der Akademie vor.

Jugendredaktion nimmt Innovationsfondsprojekte unter die Lupe
Junge Nachwuchsjournalisten begleiten die Innovationsfondsprojekte, die das Bundesfamilienministerium  fördert. Im Rahmen der fachlichen Begleitung der Projekte durch den IJAB berichtet eine Jugendredaktion über die Inhalte der Projekte und bereitet sie unter  Einsatz neuer Medien auf. Video-, Audio- und Textbeiträge zeigen auf einem Blog aus jugendlicher Perspektive wie die Projekte des Innovationsfonds vor Ort funktionieren. auf Veranstaltungen besuchen. So sorgen die Nachwuchskollegen dafür, dass die Projekte und damit die Internationale Jugendarbeit bei jungen Menschen stärker wahrgenommen werden und eine Auseinandersetzung mit dem Schwerpunktthema „Anerkennung Internationaler Jugendarbeit als non-formales Bildungsangebot“ stattfindet.

 

Neue Broschüre: Rechtsextremismus und Rassismus als Themen in der Internationalen Jugendarbeit
Rechtsextremismus und Rassismus sind auf unterschiedlichen Ebenen immer wieder Thema der Internationalen Jugendarbeit. Die neueste Broschüre der IJAB-Publikationsreihe „Innovationsforum Jugend global“ liefert Informationen und zeigt Handlungsmöglichkeiten auf, um Begriffe und Situationen – auch im internationalen Kontext – einordnen zu können, die eigene Haltung und die des Trägers zu reflektieren, präventiv mit einer (internationalen) Jugendgruppe zu arbeiten sowie in kritischen Situationen angemessen zu reagieren. Die Broschüre dokumentiert die wichtigsten Impulse und Erkenntnisse zum Thema und gibt zahlreiche Literatur- und Methodenhinweise für eine gezielte Vertiefung einzelner Aspekte.

 

Kostenlose Quiz-App für Jugendliche
Mit QuizYourWeb können sich Jugendliche für die sichere Internet-Nutzung fit machen. Pünktlich zum Safer Internet Day am 10. Februar 2015 veröffentlicht „watch your web“ eine Smartphone-App, die Jugendliche spielerisch für sicheres Surfen sensibilisiert. Mit QuizYourWeb können junge Menschen ihr Wissen in den Bereichen Soziale Netzwerke, Cybermobbing, Datenschutz, PC-Sicherheit und Co. testen und damit unterhaltsam einen kompetenten Umgang mit den Angeboten der digitalen Welt erlernen. Wer Antworten auf Fragen wie „Was sind Cookies?“, „Was machen Produktpiraten?“ und „Hilft es, beim Surfen eine Sonnenbrille zu tragen, um sich vor Datenklau zu schützen?“ kennt, kann bei QuizYourWeb punkten. Je zwei Spieler treten gegeneinander an und beantworten abwechselnd die gleichen Fragen. Wer in vier Runden die meisten Fragen richtig beantwortet, gewinnt das Duell. Je mehr Fragen ein Spieler insgesamt richtig beantwortet, desto höher klettert er im Highscore. QuizYourWeb steht ab sofort kostenlos in den App-Stores von Google und Apple zur Verfügung

Appell gegen die Internet-Sucht
Gegen die Internet-Sucht vieler Jugendlicher muss nach Ansicht der von eer Kinderkommission des Bundestages zu einer Anhörung geladenen Experten aus Kinder- und Jugendpsychiatrie und Suchthilfe mehr getan werden. Sie plädieren für „mehr Beratungs- und Präventionsmaßnahmen für Eltern, Kinder und Jugendliche.“ Für die Eltern sei es wichtig, „ein Grundverständnis an Medienkompetenz“ zu erlangen und vermitteln zu können. Als probate Instrumente werden Telefonberatung, Workshops und Elternabende empfohlen. Ein Jugendpsychiater sprach sich „für die Anerkennung von Medienabhängigkeit als eigenständige psychische Krankheit“ aus.

AGJ-Positionspapier „Mit Medien leben und lernen“
Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ fordert in dem Positionspapier „Mit Medien leben“ eine medienreflexive Kinder- und Jugend(hilfe)-politik, die insbesondere digitale Medien und Kommunikation zentral berücksichtigt. Die Befähigung zur kompetenten Nutzung digitaler Medien als Grundlage für Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Teilhabe müsse stärker als bisher in den unterschiedlichen Feldern der Kinder- und Jugendhilfe, sowohl in der Praxis wie auch in der Ausbildung, verankert werden.

Youthpart veröffentlicht Fachbroschüre
In der IJAB-Veröffentlichung „Youthpart – Jugendbeteiligung in der digitalen Gesellschaft“  beleuchten die Projektverantwortlichen und ihre zahlreichen Partner des multilateralen Kooperationsprojektes die Erfahrungen der letzten Jahre und werfen zugleich einen Blick in die digitale Zukunft der Partizipation Jugendlicher. Mit den „Guidelines zu gelingender Partizipation“ liegt bereits ein wichtiges Projektergebnis des von  IJAB im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) durchgeführten multilaterale Kooperationsprojekts „ePartizipation: Internationaler und nationaler Erfahrungsaustausch sowie Modellentwicklung für mehr Jugendbeteiligung in der digitalen Gesellschaft“, kurz „Youthpart“ vor. Diese werden nun ergänzt durch diese Broschüre, in der die Ergebnisse der Projektarbeit durch die Beiträge der vielen Projektpartner dokumentiert werden, die Herausforderungen und Lösungsansätze onlinegestützter Partizipation beschreiben und damit Perspektiven für einen demokratischen Wandel eröffnen, in dem Jugend Gewicht und Stimme erhält.

Youthreporter bloggen
youthreporter.eu ist eine Blogplattform für Jugendliche, die in Europa unterwegs sind und ihre Auslandserfahrungen in Form von Tagebüchern, Geschichten, Gedichten und Fotos mit anderen teilen. Anlässlich der EU-Kampagne ”Time to Move”  erstrahlt sie in neuem Glanz. Seit elf Jahren ermöglicht die Blogplattform von JUGEND für Europa jungen Leuten, mit anderen Jugendlichen Kontakt aufzunehmen, Gedanken auszutauschen und mehr über Europa zu erfahren. Jetzt hat die Seite ein neues frisches Design bekommen. Zu den Neuerungen gehören ein moderneres responsives Webdesign und eine nutzerfreundlichere Navigation mit mehr Übersichtlichkeit. Der Fokus liegt auf den Beiträgen der Nutzer unter den Navigationspunkten „Reportagen“ und „Blogs“.

 

Poetisch, pragmatisch, politisch: Wettbewerbsbeiträge zum Deutschen Multimediapreise mb21 
Die Jury hat entschieden! Insgesamt 26 Wettbewerbsbeiträge sind für die zahlreichen Preise und Anerkennungen des diesjährigen Deutschen Multimediapreises mb21 nominiert. Ob Handy-Rallye, interaktives Hörspiel oder Computeranimation: Der Mediennachwuchs setzt digitale Medien mit großer Kompetenz sowohl zur Verwirklichung künstlerisch-poetischer Werke, zur effektiven Problemlösung wie auch zur kritischen Reflexion und zum sozialen Engagement ein. Formal spielen Apps, Webseiten und Installationen eine deutlich größere Rolle als im Vorjahr. Auch Spiele bilden einen bedeutenden Anteil der Einreichungen, wobei dieses Jahr eine große technische Vielfalt zu beobachten ist: Das Spektrum reicht von klassischen Jump‘n‘Runs über Puzzle Games und kinect-basierten Spielen bis hin zu den Versuchen, Spiele für therapeutische Zwecke zu entwerfen oder das immersive Erleben durch haptische Elemente zu steigern. Zu sehen und zu testen sind alle preisverdächtigen Produktionen während des Medienfestivals vom 15. bis 16. November in den Technischen Sammlungen Dresden. Höhepunkt des Festivals bildet die feierliche Preisverleihung am 15. November, bei der die nominierten MedienmacherInnen

 

Jetzt bewerben: Das erste ITB Blog Camp für  Reiseblogger 2015
Reiseblogs werden als Inspirations- und Informationsquelle für Urlauber immer beliebter. Schon seit Jahren bietet die die weltweit größte Tourismusmesse ITB Berlin deshalb während der Messetage eine Reihe von Veranstaltungen für internationale Reiseblogger, um sich untereinander auszutauschen und mit Fachbesuchern sowie Ausstellern in Kontakt zu treten. Erstmals veranstaltet die ITB Berlin in Zusammenarbeit mit TransitMedia und visitBerlin im kommenden Jahr ein Blog Camp. In Workshops und Creative Sessions lernen Blogger vom 1. bis 2. März 2015 unter anderem, wie sie ihre Blogs verbessern können, um mehr Leser zu erreichen und wie sie mit ihren Beiträgen und Reisen Geld verdienen können. Interessierte können sich vom 13. bis 26. Oktober 2014 für das ITB Blog Camp registrieren.

 

Medienbildung: Neue DVD-ROM FaMe - Faszination Medien der bpb
Über dreieinhalb Stunden täglich nutzen die 14- bis 29-Jährigen das Internet. Via PC, Laptop oder Smartphone schauen sie Filme, sehen fern, chatten und vernetzen sich in sozialen Medien. Eine tiefgreifende Medienkompetenz ist deshalb für Heranwachsende wichtiger denn je. Dazu zählen neben grundsätzlichem Wissen auch Kritikfähigkeit und ein Reflektieren des eigenen Umgangs mit Medien. Dafür gibt es jetzt die interaktive und multimediale Lern-DVD "FaMe - Faszination Medien". Sie richtet sich an Schüler ab der 8. Klasse und ist ab sofort bei der Bundeszentrale für politische Bildung/bpberhältlich. Faszination Medien ist ein gemeinsames Projekt der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) und der bpb in Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. FaMe vermittelt grundsätzliche Medienkenntnisse und motiviert zur Auseinandersetzung mit Computerspielen und Communities, mit Fernsehnachrichten und Filmen, mit Videos und Reality-TV. Parallel bereitet die DVD-ROM gesellschaftliche Diskurse zu Medienthemen wie Gewalt, Sexualität und Intimität, Fremd- und Selbstinszenierung auf und fördert die Entwicklung eigener Haltungen dazu. Weitergehende Infos zum Thema unter www.faszination-medien.de

 

Broschüre „hochINKLUSIV – Mittendrin statt außen vor“ erschienen
Seit Anfang 2013 stand das Thema „Inklusion junger Menschen“ im Fokus des Strukturierten Dialogs. Viele junge Menschen in der gesamten EU beteiligten sich mit ihren Meinungen, Vorschlägen und Forderungen an dem Prozess. Jetzt liegen die Ergebnisse der drei Beteiligungsrunden in Form einerBroschüre vor. Für die Broschüre wurden die Ergebnisse der drei Beteiligungsrunden in Deutschland und der drei EU-Konferenzen nach Themen sortiert und redaktionell aufbereitet. Sie zeigt damit, was aus Sicht junger Europäer wichtig und notwendig ist, um die gesellschaftliche Ausgrenzung junger Menschen in Europa zu verringern und ihre gleichberechtigte Teilhabe an den verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zu fördern. Mit dem Abschluss der Beteiligungsrunden und EU-Jugendkonferenzen ist der Strukturierte Dialog zur Inklusion junger Menschen noch nicht beendet , sondern startet in eine weitere Phase: Politisch Verantwortliche in der EU und den EU-Mitgliedsstaaten sind nun aufgefordert, sich mit den Ergebnissen des Prozesses zu beschäftigen. 

Wanderausstellung „anders? - cool!“
Auch 2015 lässt sich die Wanderausstellung "anders? - cool!" für die Integrationsarbeit von Vereinen, Verbänden und Schulen kostenfrei buchen. Zugewanderte Jugendliche leben aus sehr unterschiedlichen Gründen in Deutschland. Sie sind zu-, nach-, hin- und hergezogen, hier geboren, vertrieben worden oder geflohen. Sie kommen aus unterschiedlichen Ländern, sprechen verschiedene Sprachen und haben vielfältige Erwartungen an ihr Leben. Die multimediale Wanderausstellung „anders? - cool!“ greift diese Erwartungen auf und spiegelt die Sorgen, Freuden und Hoffnungen Jugendlicher mit Migrationshintergrund wider. Zugleich stellt sie die Angebote der bundesweit rund 430 Jugendmigrationsdienste (JMD) in Deutschland dar und  leistet einen Beitrag gegen Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit. Die für einen Zeitraum von jeweils 14 Tagen zu buchende Wanderausstellung richtet sich an zugewanderte und einheimische Jugendliche ab 12 Jahre. Die ganzjährig in Deutschland tourende Ausstellung „anders? – cool!“ ist ein Angebot des Servicebüros Jugendmigrationsdienste, das trägerübergreifend Dienstleistungen für die Jugendmigrationsdienste (JMD) in ganz Deutschland erbringt.

 

Zensur bei Schülerzeitungen
„Eine Zensur findet nicht statt“, heißt es in Artikel 5 des Grundgesetzes. Dennoch beklagt dieJugendpresse Deutschland bei einem Schülerzeitungskongress in der Berliner Friedrich-Ebert-Stiftung, dass Zensur sehr wohl stattfindet. Und der Verband fordert, dass dies beendet werden muss. Die Zensur sei erkennbar beim Umgang mit „schwierigen Themen“ wie der Diskriminierung von Homosexuellen, rechtsextremen Vorfällen, Mobbing an der Schule oder Kritik an Entscheidungen von Schulleitungen. Für junge Journalisten sei die Arbeit eine große Herausforderung, weil sie „als Schüler von den Notengebungen der Lehrer abhängig“ seien und dies immer wieder zu spüren bekämen. Der Vorstandssprecher Kai Mungenast forderte daher „klare gesetzliche Regelungen, die dafür sorgen, dass die Landespressegesetze für Schülerzeitungen gelten. Außerdem müssten „Schulleitungen im Medienrecht intensiv geschult werden, damit sie wissen, welche Rechte Schülerzeitungen haben.“

 

Unterschiedliche Mediennutzung bei Jugendlichen 
Die Digitalisierung und die damit verbundene räumliche und zeitliche Flexibilisierung der Mediennutzung hat das Verhältnis Jugendlicher gegenüber dem traditionellen Fernsehen verändert. Zu dieser Erkenntnis kommt eine Analyse des ARD-Forschungsdienstes zur Mediennutzung von Jugendlichen. Zum einen wird es häufig nicht mehr ausschließlich, sondern gleichzeitig mit anderen Medien genutzt. Zum anderen wird Fernsehen insbesondere bei Jugendlichen vermehrt zum sozialen Ereignis, indem vor, während und nach der Rezeption per Onlinemedien über die Inhalte kommuniziert wird. Das Mediennutzungsverhalten von Jugendlichen ist höchst unterschiedlich. Einerseits scheint die Medien- und Programmwahl in jungen Jahren geprägt und bis zu einem gewissen Grad von Präferenzen und Gewohnheiten im Elternhaus mitbestimmt zu werden. Andererseits ist das Medienverhalten von Jugendlichen auch stark von der Gruppe der Gleichaltrigen (Peers) geprägt. Jugendliche und junge Erwachsene sollten jedoch keinesfalls als homogene Gruppe betrachtet werden. Vielmehr beeinflussen Aspekte wie das jeweilige Kohäsions- und Interaktionspotenzial, Themeninteressen und Informationsbedürfnis ihre Medienzugänge zum Teil erheblich. So präferieren Jugendliche einen gewohnten und verlässlichen „Rahmen“ für die Nachrichtenrezeption. Dazu nutzen sie häufig die Angebote der traditionellen Medien (z.B. TV-Nachrichten). Aus der Sicht der Jugendlichen sollen Medienangebote nicht nur das Informationsbedürfnis befriedigen, sie sollen auch Spaß machen und soziale Funktionen erfüllen. Audiovisuelle Unterhaltungsangebote (z.B. TV-Shows) sind häufig Anlass gemeinsamer Nutzung und Inhalt direkter bzw. online vermittelter Interaktion und somit Teil der alltäglichen sozialen Praxis der jugendlichen Zuschauer. Neben den üblichen Rezeptionsmotiven (z.B. Unterhaltung, Entspannung) beeinflussen auch die Bewertung des TV-Personals, das heißt die Moderatoren oder die Jurymitglieder und deren Bewertungen und Kommentare, sowie das Motiv Schadenfreude das Urteil Jugendlicher. Auseinandersetzung, Streit und Aggression im Fernsehen haben bei jungen Zuschauern offensichtlich hohes Attraktionspotenzial.

 

UKW-Frequenz für BR-Jugendsender erst später
Die bayerische Jugend wird noch weitere zwei Jahre warten müssen, bis ihr Sender Plus eine eigene UKW-Frequenz erhält. Das hat der Rundfunkrat mit der Begründung entschieden: „Das gibt Hörern und Wettbewerbern die Zeit, sich auf den Frequenzwechsel einzustellen.“ Der Bayerische Jugendring zeigte sich enttäuscht von der Verschiebung des Starttermins auf 2018 und meinte, der BR sei „noch nicht ganz auf einer Wellenlänge mit der Jugend.“

 

Vor allem mobil medienaffin
Die alljährliche Kids Verbraucher Anlayse des Egmont Ehapa Verlages bringt auch für 2014 wieder die entscheidenden Trends im Bereich des Kinder- und Jugendkonsums auf den Punkt. Unter der Lupe stehen dann die 6- bis 13-Jährigen und ihr Medienkonsum. Das Ergebnis für 2014 ist eindeutig: Die Befragungsergebnisse zeigen den weiterhin hohen Stellenwert von Medien im Leben der Kinder. Dabei bleiben Bücher und Zeitschriften, trotz immer mehr Zugangsmöglichkeiten zu digitalen Angeboten, für den Nachwuchs von hoher Relevanz. So schmökern 77% (4,5 Mio.) der Befragungsgruppe in ihrer Freizeit mindestens einmal wöchentlich in einem Buch und mit 74% (4,3 Mio.) greifen fast genauso viele zu Zeitschriften. Gelesen wird dabei meist noch „klassisch“, also in gedruckten Büchern. Der Siegeszug der Digitalmedien ist allerdings unaufhaltsam. 82% (4,8 Mio.) der 6- bis 13-Jährigen verfügen über Computererfahrung. Dabei sind eigene Geräte wie PC, Tablet oder bei den Jüngeren ein Lerncomputer seltener zu finden (35%), als die Erlaubnis, den Computer oder das Tablet der Familie mitbenutzen zu dürfen (63%). Mit 75% (4,4 Mio.) ist die junge Internet-Gemeinde zum Vorjahr um 2 Prozentpunkte gewachsen, wobei die Kluft zwischen den 10- bis 13-Jährigen (97%) und den 6- bis 9-Jährigen (51%) noch etwas größer wurde. Über die Hälfte der befragten älteren Jugendlichen ist täglich online. Der Zugang zum Netz erfolgt dabei zunehmend auch mobil. Besonders die Verbreitung von Smartphones nimmt rasant zu. Jedes vierte Kind (1,5 Mio.) hat inzwischen ein solches Gerät und damit fast doppelt so viele wie noch im Jahr zuvor. Aber auch das klassische Handy bleibt noch im Gebrauch, so dass insgesamt 57% (3,4 Mio.) der Kids mobil erreichbar sind.

 

DBJR-Stellungnahme zur Novelle des Jugendmedienstaatsvertrages
Der Deutsche Bundesjugendring hat eine Stellungnahme zur Novelle des Jugendmedienschutzstaatsvertrages (JMStV) verfasst. Aus Sicht des DBJR haben Kinder und Jugendliche ein Recht auf Schutz. Sie haben aber auch ein Recht auf Selbstbestimmung. Daraus lässt sich ihr Anspruch an einer Mitwirkung am Jugendmedienschutz und am Jugendschutz ableiten. Der Verband fordert unter anderem eine grundlegende Reform des Jugendmedienschutzes. „Der Jugendmedienschutz muss Teil des Jugendschutzes werden.“ Grundsätzlich setzt sich der DBJR dafür ein, dass der Jugendmedienschutz im Rahmen des Jugendschutzes auf Bundesebene angesiedelt wird. Die Zuständigkeit der Länder für digitale Medien ist nicht sinnvoll. Zum Hintergrund der Stellungnahme schreibt der DBJR: „Der Jugendschutz im Bereich Medien setzt derzeit auf eine Vorab-Kontrolle von Inhalten auf so genannten Trägermedien nach dem Prinzip der Freiwillige Selbstkontrollen für Filme (FSK) und Computerspiele (USK). Der Jugendmedienschutz setzt auf eine Selbstbewertung trägerloser Medien (Radio, TV, Internet) mit einer Nachkontrolle durch die Aufsicht der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM); die unter anderem diese Aufgabe an die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) und die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e. V. (FSM) für alle Onlinemedien abgegeben hat. Auch FSK-online ist anerkannt. Mit dem Jugendmedienschutzstaatsvertrag werden laut Wikipedia aktuell lediglich rund 10 Prozent der in Deutschland verfügbaren Seiten rückwirkend überprüft."

 

 

Broschüre: "Vernetzt ist man weniger allein – zivilgesellschaftliches Engagement in Netzwerken"
Die Broschüre "Vernetzt ist man weniger allein – Erfolgreiches Netzwerken im zivilgesellschaftlichen Engagement"  fasst die Erfahrungen des Bündnis für Demokratie und Toleranz bei der Unterstützung und der Mitinitiierung von Netzwerken und dem Austausch mit unterschiedlichen Netzwerken zusammen. „Mit der Broschüre möchten wir möglichst viele Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Einsatz für unsere Demokratie und Toleranz anregen und zivilgesellschaftliches Engagement fördern.“ 

 

Jugendgirokonten im Test
Um herauszufinden, welches Girokonto für welche Altersgruppe das richtige ist, hat die Zeitschrift Finanztest überregional und regional Jugendgirokonten für Kinder, Schüler, Auszubildende und Studenten zwischen 0 und 30 Jahren untersucht. 86 Konten sind kostenlos, wenn sie online geführt werden. Wirklich gut ist ein Konto aber erst, wenn es auf die individuellen Bedürfnisse seiner Inhaber eingeht. Der ausführliche Test Jugendgirokonten erscheint in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist bei der Stiftung Warentest abrufbar.

 

„Be Au-pair – choose those who care“ 
Ein neues Informationspaket stellt künftigen Au-pairs, ihren Eltern und deutschen Gastfamilien das nötige Wissen für einen sicheren und fairen Aufenthalt in Deutschland in mehreren Sprachen zur Verfügung. Au-pair-Aufenthalte gehören zu den ältesten europäischen Mobilitätsformaten. Das französische Wort „Au-pair“ bedeutet „auf Gegenseitigkeit“ und bezeichnet einen jungen Menschen, der auf bestimmte Zeit bei einer Familie im Ausland lebt. Etwa 7.000 junge Frauen und Männer kommen jedes Jahr als Au-pair nach Deutschland. Die meisten von ihnen machen eine bereichernde Erfahrung und erwerben wichtige interkulturelle und soziale Kompetenzen. Manche machen aber auch schlechte Erfahrungen in ihren Gastfamilien. Daher ist es besonders wichtig, sich gut auf einen Aufenthalt vorzubereiten, seine Rechte und Pflichten zu kennen und zu wissen, wer bei Konflikten Unterstützung geben kann. Ein neues Informationspaket stellt unter dem Titel „Be Au-pair – choose those who care“ das nötige Wissen in mehreren Sprachen zur Verfügung. Die Website www.be-au-pair.de hilft jungen Menschen weltweit Antworten auf Fragen zu Kosten, Vermittlung, Unterkunft, Arbeitszeit, Taschengeld und Bildungsangeboten – also zu Rechten und Pflichten – zu bekommen. Ebenso zu finden sind Informationen zu zertifizierten Agenturen, die Au-pairs begleiten und beraten.

 

Expertise zu non-formalen und informellen Lernprozessen in der Jugendarbeit
Wissenschaftler des Deutschen Jugendinstituts (DJI) haben im Auftrag der Bund-Länder-AG zur Umsetzung der EU-Jugendstrategie und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ihre Expertise „Non-formale und informelle Lernprozesse in der Jugendarbeit und ihre Nachweise” vorgelegt. Das 80-seitige Dokument konfrontiert die konkreten Erwartungen der Europäischen Union mit der aktuellen Realität der Validierung non-formalen Lernens in Deutschland und bietet eine Grundlage für die Weiterentwicklung der Strategien von Bund und Ländern.

 

Broschüre zur Transgeschlechtlichkeit bei Kindern und Jugendlichen
Die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen hat eine Broschüre zu Transgeschlechtlichkeit als Thema bei Kindern und Jugendlichen veröffentlicht. In der 120-seitigen Schrift geht es um Fachwissen über Geschlechtserleben, rechtliche Fragen und qualifizierte pädagogische Begleitung in Schule, Jugendhilfe und Beratungsstellen. Sie richtet sich an Eltern, pädagogische und psychologische Fachkräfte und alle Interessierten. Eine Bestellung der kostenfreien Druckversion ist an die Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS), Oranienstraße 106, 10969 Berlin zu richten.

 

Neuer Reader des IDA e.V. zum Thema Antisemitismus
Im ersten Teil des neuen IDA-Readers „Antisemitismus – ein gefährliches Erbe mit vielen Gesichtern“werden Ideologien, Erscheinungsformen und Entwicklungen von Antisemitismus vorgestellt und diskutiert. Der zweite Teil stellt zunächst einige theoretische Überlegungen zu pädagogischen Herangehensweisen an und schlägt dann einen Bogen zu praktischen Entwicklungen und Umsetzungen von Strategien gegen Antisemitismus. Der dritte Teil des Readers besteht aus Berichten aus der Praxis und bietet mit der Darstellung von Projekten, Konzepten und Materialien Inspiration und Anregung für die Entwicklung eigener Handlungsstrategien.

 

Leitfaden gegen rassistische Mobilisierungen
„Was tun, damit’s nicht brennt?“ ist eine Online-Handreichung zur Prävention von und Intervention bei rassistischen Mobilisierungen im Zusammenhang mit der Unterbringung von Geflüchteten. Praktiker aus verschiedenen zivilgesellschaftlichen Institutionen zeigen Handlungsmöglichkeiten auf,  mit denen Gruppen und Einzelpersonen vor Ort intervenieren können – mit Hilfe von „Willkommensbündnissen” und öffentlicher Präsenz.

 

Film ab! Gegen Nazis
Die Amadeu Antonio Stiftung hat mit der Broschüre „Film ab! Gegen Nazis“ eine Pädagogische Handreichung zur Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus anhand von Dokumentar- und Spielfilmen herausgegeben. Zwei einleitende theoretische Kapitel werden begleitet von einer Filmauswahl für die Bildungsarbeit. Dazu kommt pro Film ein Arbeitsblatt mit didaktischen Methoden und filmbezogenen Fragestellungen. Bei der Filmauswahl wurde darauf geachtet, dass diese leicht erhältlich sind. Die jeweilige Verleihstelle ist aufgelistet. 

Broschüre zu rechtsextremen Kommunikationsstrategien im Web 2.0
Neonazis versuchen mithilfe ganz bestimmter Kommunikationsstrategien im Internet zu mobilisieren, zu rekrutieren und ihren Hass zu verbreiten. Über ganz bestimmte Themen versuchen Neonazis Anschluss zu nicht-rechten Nutzern zu finden. Das kann in einer vermeintlich harmlosen Internet-Diskussion über Tierschutz ebenso passieren wie über eine Online-Kampagne zum Thema Kindermissbrauch. Mithilfe gezielter Strategien der Wortergreifung streuen sie ihre menschenverachtende Propaganda professionell in die Debatte ein. Die neue Broschüre „Viraler Hass“ der Amadeu Antonio Stiftung klärt auf und gibt Tipps für Gegenstrategien.

 

Deutsch-polnischer Reportagewettbewerb Reisende Reporter 
Am 31.1.2014 endet die Einsendefrist für den Wettbewerb Reisende Reporter, für den Reportage-Ideen zum Thema "Jung sein in Polen / Jung sein in Deutschland" gesucht werden. Der binationale Wettbewerb richtet sich an Nachwuchsjournalisten (oder solche, die es werden wollen) im Alter zwischen 16 und 20 Jahren, die ein spannendes Thema zum Jungsein in einem der beiden Länder journalistisch aufbereiten wollen. Die acht Gewinner gehen im Sommer 2014 auf einwöchige Recherchereise nach Warschau. Die Siegerreportagen sollen im Anschluss an den Wettbewerb in noch nicht genannten Partnermedien veröffentlicht werden, an möglichen Partnermedien sind wir gerade dran.