Einladung zur Inforeise "Jugendfreizeitgestaltung und Jugendkulturen "

am 15. - 20. April 2018 nach Minsk


Belarus – oder wie wir in Deutschland lieber sagen: Weißrussland – liegt direkt an der Ostgrenze der EU. Und trotz einer teilweise schicksalhaften, gemeinsamen Geschichte, ist das Land aus der ehemaligen Sowjet-union den meisten Deutschen fremd und fern. Das wollen wir ändern mit einer Informationsreise zu jungen Menschen, zu Jugendeinrichtungen und zu der Frage: Was tut Ihr eigentlich in Eurer Freizeit. Ganz eng mit dieser Frage verbunden ist natürlich der Blick auf die sehr spannendenden Jugendkulturen in Belarus.

Wir werden im Verlauf der Informationsreise Parallelen zu Tendenzen und Entwicklungen in Deutschland ziehen und Unterschiede zum Leben junger Menschen hierzulande herausarbeiten. Wir werden neue Kontakte anstoßen und anschließend in unseren Medien und Jugendhilfeeinrichtungen über besonders interessante Aspekte weißrussischer Jugendkulturen berichten.

Konkret geht es um Besuche in einzelnen UNESCO-Clubs, die in Belarus eine wichtige Bedeutung für die Freizeitgestaltung und für die Entwicklung von Jugendkulturen haben. Dazu zählt übrigens auch die Bewahrung des überaus spannenden kulturellen Erbes, das in Weißrussland noch eine viel stärkere Rolle spielt als bei uns. Wir treffen Leiter und Teilnehmer der Clubs, wir sprechen mit Ehrenamtlichen und mit Profis. Dazu gehören auch das nationale Y-PEER Education Network, der Besuch in Kreativ-Spaces und natürlich der Besuch von Jugend-Events.

Organisiert wird der Aufenthalt von unserer Partnerorganisation vor Ort, der Belarusian Association for Unesco-Clubs, die schon seit vielen Jahren mit viel Fingerspitzengefühl und Flexibilität den Spagat zwischen staatlicher Kontrolle und jugendlichem Freiheitsdrang bewältigt und für uns bereits viele hoch spannende Programme auf die Beine gestellt hat. Der Zusammenschluss von ca. 70 Clubs organisiert nationale und internationale Kongresse, Seminare und Workcamps. Die wichtigsten Arbeitsbereiche sind Kultur, Erziehung, Wissenschaft, Kommunikation, Kinderrechte, AIDS-Prävention und Freiwilligendienste.

Eingeladen zu der Reise sind Journalistinnen und Journalisten, die die Erkenntnisse des Programms beruflich verwerten können und wollen, und die sich zur Mitarbeit an der Folgedokumentation verpflichten. Ebenfalls einge-laden sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Jugendhilfe-Organisationen, die sich auch mit dem Thema „Jugendkulturen“ beschäftigen.

Die Kosten betragen 335 Euro für PNJ-Mitglieder und 395 Euro für Nicht-Mitglieder zzgl. 25 € Reiserücktrittsversicherung und 100 € Visa-Bearbeitungs-gebühren. In dem Preis enthalten sind Hin- und Rückflug nach Minsk, Unterkunft und Verpflegung und Fahrten während des Programms. Ferner erhebt das PNJ eine Kaution in Höhe von 150 €, mit deren Zahlung sich die Teilnehmenden zur Veröffentlichung von Berichten und zur aktiven Mitarbeit an der Folgedokumentation bereiterklären. Nach der Zusendung von Berichten für die Dokumentation und mindestens einem Nachweis über eine Veröffentlichung zum Schwerpunktthema des Programms überweist das PNJ die Kaution umgehend zurück.

Anmeldung bitte nur mit allen erforderlichen und vollständig ausgefüllten Unterlagen bis spätestens Sonntag, 5. Februar 2018:

  • Anmeldungsformular
  • Fotokopie des Reisepasses (mindestens bis Ende Oktober 2018 gültig)
  • 2 Fotokopien von Artikeln oder Berichten, die journalistische Arbeit nachweisen oder Erfahrungen im Bereich Jugendarbeit bzw. Ehrenamt dokumentieren.

Das PNJ schickt allen angemeldeten Interessentinnen und Interessenten kurz nach dem Anmeldeschluss eine schriftliche Reisebestätigung bzw. Absage per E-Mail.

 

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Das Programm wird gefördert über den Kinder- und Jugendplan des Bundes im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.