Inforeise 2017 nach Amsterdam

"Jugendmedien und Medienkompetenz" am 22. - 25. November

Medienkompetenz ist in der deutschen Jugendhilfe und in der Jugendpolitik ein gern genutzter und doch weitgehend theoretischer Begriff. Jugendliche eilen ihren Eltern im Umgang mit der Technik weit voraus, doch verantwortungsvoller Umgang mit den Inhalten braucht Hilfe und Anleitung. Ein Blick über den Tellerrand – oder in diesem Fall über die Grenze – kann helfen, neue Ideen zu gewinnen. In den Niederlande findet Ende November die „Woche der Medienkompetenz“ statt. Das schauen wir uns genauer an.

Unsere Partnerorganisation, das Duitsland Instituut in Amsterdam hat vorgeschlagen, die Aktionswoche für einen Blick in das lange vereinbarte Thema zu nutzen, um mit Experten und mit Jugendlichen gleichermaßen in einen guten Dialog zu kommen. Gleichzeitig möchten wir uns natürlich ein Bild davon machen, welche Themen die Jugendmedien in den Niederlande prägen, wie die Arbeitsweise unserer Kolleginnen und Kollegen vor Ort ist, und wo neue Kooperationsmöglichkeiten zwischen Jugendmedien unserer beiden Länder entstehen könnten.

 

Im Programm enthalten sind unter anderem ein Besuch des Instituts „Beeld & Geluid“ im Mediapark Hilversum. Hilversum ist das Medienzentrum der Niederlande, hier haben sich alle großen TV- und Radiosender angesiedelt. Das Institut Beeld & Geluid fungiert als audiovisuelles Archiv des Landes. In der interaktiven Beeld & Geluid Experience tauchen vor allem Kinder und Jugendliche in die Welt der Medien ein: Sie werden selbst zu Medienmachern und erfahren, wie Medien die Gesellschaft, Politik und das Privatleben beeinflussen.  Vielleicht treffen wir sogar eine Schulklasse an, während diese das „Media Masters Game“ spielt. Bei diesem interaktiven Spiel messen sich tausende Klassen im ganzen Land in puncto Medienkompetenz miteinander.

In Den Haag besuchen wir Pro Demos, einem Pendant zur Bundeszentrale für poli-tische Bildung, die allerdings viel stärker auf Events und Aktivitäten setzt, um jungen Menschen das politische Geschehen näher zu bringen. Für uns organisiert Pro Demos eine Führung durch den Binnenhof in Den Haag, dem politischen Herz der Niederlande.  Weitere Programmpunkte kommen hinzu.

Eingeladen zu unserer Informationsreise in die Niederlande sind JournalistInnen und MitarbeiterInnen der Jugendhilfe. Alle Teilnehmenden müssen die Erkenntnisse dieses Programms beruflich verwerten können. Sie verpflichten sich daher zur Mitarbeit an einem Abschlussbericht. Außerdem verpflichten sich alle Teilnehmenden, mindestens einen redaktionellen Beitrag zum Themenschwerpunkt des Programms zu veröffentlichen und eine Kopie beim PNJ vorzulegen. Dieser Bericht steht dem PNJ auch für eine Dokumentation (u.a. auf www.pressenetzwerk.de) zur Verfügung.

Die Kosten betragen 125 € für PNJ-Mitglieder und 175 € für Nicht-Mitglieder. Die An- und Abreise nach Amsterdam organisieren die ProgrammteilnehmerInnen selbst, das PNJ erstattet Reisekosten bis zu einer Höhe von 150 € gegen Vorlage der Original-Fahrkarten vom Wohnort nach Amsterdam. Ferner erhebt das PNJ eine Kaution in Höhe von 150 €, mit deren Zahlung sich die Teilnehmenden zur aktiven Mitarbeit an der Folgedokumentation verpflichten. Nach der Zusendung von Berichten für die Dokumentation und mindestens einem Nachweis über eine Veröffentlichung zum Schwerpunktthema des Programms überweist das PNJ die Kaution umgehend zu-rück.

Das Informationsprogramm des PNJ in den Niederlande wird organisiert von unserer Partnerorganisation, dem Duitsland Instituut in Amsterdam. Es ist angeschlossen an die Universiteit van Amsterdam und gilt als das Kompetenzzentrum für das moderne Deutschland in den Niederlanden. Das Programm wird finanziell gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Anmeldung bitte nur mit allen erforderlichen und vollständig ausgefüllten Unterlagen bis spätestens Sonntag, 15. Oktober 2017:

  • Vollständig ausgefülltes Anmeldeformular
  • 2 Kopien/PDFs von Artikeln oder Berichten, die journalistische bzw. jugend-fachliche Arbeit nachweisen oder sonstige Belege, die Ihr Interesse am internationalen Jugendaustausch dokumentieren.

Bei begründetem fachlichem Interesse kann die Reise um bis zu vier Tage über das offizielle Programm hinaus verlängert werden. In diesem Fall notieren Sie bitte auf dem Anmeldeformular Ihren Rückreise-Wunschtermin und erläutern Sie auf einem separaten Blatt die Gründe für den Verlängerungswunsch.

Das PNJ schickt allen angemeldeten InteressentInnen kurz nach Ablauf der Anmel-defrist eine schriftliche Mitteilung per E-Mail über die Reiseteilnahme bzw. eine entsprechende Absage.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldungen!

Das Programm wird organisiert von unserer Partnerorganisation, dem Duitsland Instituut in Amsterdam und finanziell gefördert über das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.


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